Klientel-Politik führt zu unsinnigen Ausgaben

Ein Schildbürgerstreich a la mallorquin: Die sozialistische Bürgermeisterin Palmas, Aina Calvo, die im Mai dieses Jahres abgewählt wurde, hatte für ihre Radfahrer-Klientel im September 2009 an Palmas Avenidas einen Fahrradweg eingeweiht, der die Fahrwege für PKW deutlich beschränkte und so immer wieder zu noch stärkeren Staus auf den Avenidas führte. Die heftigen Proteste der Autofahrer und der Anwohner waren an Calvo abgeprallt. Palmas neuer, konservative Bürgermeister, Mateu Isern, hatte seinen Wählern versprochen, als erste Amtshandlung den Fahrradweg wieder abzubauen und in Nebenstraßen zu verlegen. Gesagt, getan. Die Alternativroute iwurde am 1. September 2011 fertig gestellt; ebenso wurden die Ausbesserungsarbeiten an der alten Route abgeschlossen. Wieder gibt es Proteste, diesmal von den Radfahrern, die die neue Strecke für gefährlich halten. Und nun beklagen sich die Anwohner der Nebenstraßen über verstärktes Verkehrsaufkommen.

Was hat der Spaß den Steuerzahler gekostet? Die Errichtung des Radfahrweges auf den Avenidas kostete 487.000 €, die Verlegung 196.000 €.

 

 

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