Schweizer kaufen Mallorca-Immobilien wie warme Semmeln

In der Schweiz dagegen bereitet der starke Franken Sorgen!

Für die Schweizer ist Mallorcas Immobilien-Markt ein Schnäppchen-Paradies. Noch nie verzeichnete Minkner & Partner, eines der führenden Immobilien-Unternehmen Mallorcas, eine so hohe Nachfrage aus der Schweiz wie heutzutage. Kein Wunder: Zu dem vergleichsweise günstigen Einstiegsniveau der Immobilienpreise kommt der Höhenflug des Schweizer Franken, der Auslandsinvestitionen attraktiv macht. Noch vor 4 Jahren lag der Preis für einen Euro bei 1,50 Schweizer Franken; vor zwei Jahren kostete der Euro 1,30 Schweizer Franken und heute liegt er bei 1,1. Wirtschaftsauguren gehen davon aus, dass eine Parität in ganz kurzer Zeit erreicht sein wird. Eine Spanienvilla für 1 Million Euro kostete damit noch vor vier Jahren 1,5 Millionen Schweizer Franken, heute muss man nur noch 1 Million aufwenden.

Doch die Freude kommt nur bei Auslandsinvestitionen der Schweizer und Importen auf. Die Schweiz ist aber eine exportorientierte Nation, die auf volatile Wechselkurse angewiesen ist. Durch die Verteuerung des Franken hat die Schweizerische Nationalbank im ersten Halbjahr ein Minus von 10,8 Milliarden Franken eingefahren. Mit Ausnahme der Uhrenproduktion sind die Exporte deutlich zurückgegangen. Die Schweizer Exporteure müssen mit den Preisen runter, wollen sie nicht ihre Märkte verlieren. So ist die krisenfeste Währung für die Schweizer Exportwirtschaft ein Damoklesschwert.

2 Gedanken zu „Schweizer kaufen Mallorca-Immobilien wie warme Semmeln

  1. Des einen Freud, des andern Leid: Die Exportorientierte Schweizer Wirtschaft muß mit bei den Preisen nachgeben, und auch in der Schweiz gehen die Preise runter, weil die grenznah wohnen Schweizer jetzt die Kaufhäuser der deutschen Randgebiete leer kaufen. Der Schweizer handelsriese Migros hat bereits seine Preise um 10 % – 20 % gesenkt. Freundlichst Dipl. Kfm. Hagen Krautwurst

  2. Ich komme gerade zurück von Mallorca. Nicht nur, dass wir mit dem franken wuchern können, es gibt auch ein großes, günstiges Immobilienangebot. Uns ist aufgefallen, dass besonders britische Eigentümer gut mit sich handeln lassen. Auch die haben ja damals günstig eingekauft und bekommen jetzt beim Wiederverkauf einen starken Euro, mit dem sie ins schwache Pfund gehen können. Es ist schon eine verrückte Welt.Grüezi aus dem schönen Zürich – Franzi Ziervogel

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