Sanierung der Playa de Palma aufgeschoben

Es war eines der ehrgeizigsten Projekte von Ministerpräsident Antich – die städtebauliche Sanierung der Playa de Palma. Ein Konsortium unter der Leitung von Margarita Najera, der ehemaligen Bürgermeisterin von Calvia, hatte jahrelang geplant, Fördermittel vom Festland beantragt und bewilligt bekommen und im September den Sanierungsplan der Öffentlichkeit vorgestellt. Doch statt Anerkennung und Lob gab es massiven Protest der Anwohner – 1.300 (!) Einwendungen, weil der Plan vorsah, auch einige Hundert Wohnungen im Bereich von Can Pastilla abzureißen. In Anbetracht der im kommenden Frühjahr stattfindenden Wahlen, hat Ministerpräsident Antich die Notbremse gezogen und den Plan zunächst eingefroren. Erst im kommenden Sommer soll erneut versucht werden, unter den dann verantwortlichen Parteien einen Konsens zu finden.

Die Arbeit von Margarita Najera wird jedoch nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingestellt. Ein großer Teil der Sanierungsmaßnahmen, der. Nicht von den Einsprüchen erfasst ist, soll realisiert werden. Dabei handelt es sich um Verbesserungen der Infrastruktur, nämlich Erneuerung der Wasser- und Abwasserleitungen, Ausbau der Straßen und Bürgersteige sowie die Abfallentsorgung. Weiterhin sollen Verbesserungen im Hinblick auf einen geringeren Energieverbrauch durchgeführt werden. Dies betrifft Fassaden-, Fenster- und Gebäudeisolierungen gegen Wärmeverlust. Hierfür stehen in den Jahren 2010 und 2011 insgesamt Mittel von 127 Millionen Euro zur Verfügung.

Foto: Flickr / thelastminute

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