1. Neues von Minkner & Partner

 

Willkommen im Neuen Jahr, Willkommen auf Mallorca, Willkommen bei Minkner & Partner

 

Liebe M & P – Newsletter – Leser,

liebe Freunde von Minkner & Partner,

 

das vergangene Jahr brachte mit der Pandemie weltweit viele Tote und Erkrankte, verletzte deren Familien, zerstörte Existenzen und Lebensträume und hinterließ allerorten heftige Blessuren. Es brachte aber auch Zeit zum Nachdenken. Auf der Ferieninsel Mallorca über eine Begrenzung der Touristenzahlen, den sparsamen und vernünftigen Umgang mit Ressourcen, über kluge Wirtschaftskonzepte, über Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen und über die Solidarität zwischen den Menschen. Minkner & Partner hat sich in den vergangenen Monaten sehr stark auch im sozialen Bereich engagiert, damit viele Bedürftige auf der Insel eine warme Mahlzeit bekommen. Wir haben gute Nachbarschaft gelebt und soziale Verantwortung übernommen.

 

Seit einigen Tagen wird in Deutschland und in Spanien geimpft. Wir alle haben die Hoffnung, uns bald nicht mehr täglich mit neuen Inzidenzzahlen befassen zu müssen, und dass das Leben für alle wieder lebenswert wird. Und dass wir das, was wir aus und von der Pandemie gelernt haben, uns auch in der Zukunft begleiten wird.

 

Wir haben die vergangenen Monate aber auch genutzt, einen neuen und noch besseren Zugang zu unseren Kunden zu finden. Die Reisen nach Mallorca waren teilweise gar nicht möglich, teilweise durch Quarantänevorschriften erschwert. Dennoch hatten wir gute und erfolgreiche Besichtigungstermine. Viele nutzten auch unser neues Tool des „Video-Calls“, um sich einen ersten Eindruck über die Angaben im Exposé hinaus zu machen. Wir haben viele Telefongespräche geführt und hatten persönliche Begegnungen, bei denen wir von einer tiefen Sehnsucht unserer Kunden nach Reisen und insbesondere nach unserer einzigartigen Insel zur Kenntnis nehmen konnten. Wir haben viel mehr als früher von den Wünschen der Interessenten erfahren und können jetzt sehr zielgerichtet nach der bestgeeigneten Immobilie Ausschau halten. Entsprechend haben wir auch viele neue Immobilien in unser Portfolio aufgenommen. Wir haben unser Internet-Portal stark ausgebaut und sehr informativ gestaltet, nicht nur was den unmittelbaren Immobilienbereich anbelangt, sondern auch zu vielen Randthemen rund um die Mallorca-Immobilie: Recht, Steuern, Finanzen und vieles Wissenswerte über Mallorca.

 

Lutz Minkner hat die Zeit genutzt, die 4. Auflage seines „Immobilien-Ratgebers SPANIEN – Alles über Recht und Steuern“, deren 1. Ausgabe in der Fachpresse schon als „Die Bibel zum spanischen Immobilienrecht in deutscher Sprache“ bezeichnet wurde, zu schreiben. Und wir haben in unserem Internetportal www.minkner.com den Minkner & Partner TALK eingeführt, eine Interviewreihe mit Experten aus unserem Arbeitsgebiet.

 

So gehen wir gut vorbereitet und voller Optimismus ins neue Jahr. Willkommen im Neuen Jahr, Willkommen auf Mallorca, Willkommen bei Minkner & Partner.

 

Mit freundlichen Grüßen

aus dem sonnigen Mallorca

Edith und Lutz Minkner, Marvin Bonitz

 

Minkner & Partner TALK mit Mallorca-Experten – Schauen und hören sie mal rein

 

Da die beliebten Vortragsabende zu interessanten Themen rund um die Mallorca-Immobilie in der Zentrale von Minkner & Partner in Santa Ponsa im vergangenen Jahr wegen der Corona-Auflagen nicht stattfinden konnten, hat Minkner & Partner in seinem Internet-Portal eine neue Video-Serie installiert, den Minkner & Partner TALK. Lutz Minkner, der auch als Kolumnist für FOCUS-Online hervorgetreten ist, interviewt Experten unter anderem aus den Bereichen Recht, Steuern, Finanzen und Architektur zu Themen aus ihrem Fachgebiet. Die ersten Interviews sind bereits online, z.B. mit Steuerberater Willi Plattes von European Accounting zur „spanischen Vermögensteuer“, mit Rechtsanwalt Dr. Manuel Stiff zu „intelligenten Nachfolgeregelungen bei deutsch-spanischen Nachlässen“, mit Rechtsanwältin Dr. Sabine Hellwege zur Frage „welches Recht bei deutsch-spanischen Nachlässen anwendbar ist“, mit Architekt Lars Höhne von Tarragona & Höhne zur Frage „Sanierung oder Abriss und Neubau“ und Daniel Pires von Smart-Finance zur „Finanzierung der Mallorca-Immobilie“. Schauen und hören Sie mal rein! Minkner & Partner Talkrunde

 

Hausbesetzungen – erlaubte Schadenfreude

 

Lutz Minkner schreibt regelmäßig für verschiedene Publikationen (z.B. FOCUS-online, Inselzeitung, etc.) Kolumnen zu aktuellen Mallorca-Themen. Seine neueste Kolumne für die Januarausgabe 2021 der Inselzeitung wollen wir den verehrten Lesern des M & P – Newsletters nicht vorenthalten:

 

Die Geister, die ich rief,

werd‘ ich nicht mehr los

 

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten haben viele Zweithausbesitzer Angst, in ihre Mallorca-Immobilie könnte eingebrochen, das Haus vielleicht sogar besetzt werden. Zwar gibt es bislang keine belastbare Statistik, dass Einbrüche oder Hausbesetzungen aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zugenommen hätten, jedoch wird die Angst von einigen, die Alarmanlagen und Versicherungen verkaufen wollen, in dieser Zeit geschürt. Sicherlich sollte jeder – gleichviel ob in Deutschland oder Spanien – seine Immobilie gegen Einbruch sichern und versichern. Keine Frage. Aber muss die Versicherungsbranche von der Verunsicherung ihrer Kunden leben?

 

Zur Verunsicherung der Zweithausbesitzer trägt auch die Politik bei, indem sie der Polizei keine konkreten Handlungsanweisungen für ihr Eingreifen bei Hausbesetzungen gibt. Sozialromantiker schwadronieren über das verfassungsmäßig geschützte Recht auf menschenwürdiges Wohnen, während die geschädigten Eigentümer ihr Eigentumsrecht geschützt haben wollen. Gut zu wissen, dass die Generalstaatsanwälte aller Autonomen Regionen derzeit an einer Anweisung an die Polizei arbeiten, bei Hausbesetzungen sofort zu räumen und die Einbrecher dingfest zu machen.

 

Da muss ich noch - ein wenig schadenfroh - eine wahre Geschichte erzählen: Die ehemalige Führerin der linkspopulistischen Partei Gemma Galdón Clavell hatte sich in der Vergangenheit immer wieder für die Rechte der Hausbesetzer auf menschenwürdiges Wohnen und ihren Verbleib in besetzten Häusern und Wohnungen eingesetzt. Nun wurde ihre eigene Wohnung in Barcelona von Hausbesetzern besetzt. Galdón wird fassungslos zitiert: „Ich habe keine Worte“. Früher war sie wortgewandter. Als 2014 in Barcelona ein besetztes Haus geräumt werden sollte, sagte sie noch: „Politik ist die Kunst des Lösens. Hier haben die Hausbesetzer eine Lösung gefunden“. Nun ruft Galdón nach dem Staat, um ihre Wohnung räumen zu lassen. Da fällt mir nur Goethes Zauberlehrling ein: „Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister, werd` ich nicht mehr los“. Andere denken an den Sankt Florian Spruch: „Heiliger Sankt Florian, verschon`mein Haus, zünd`andere an“.

 

Lutz Minkner blickt auf 45 Jahre Tätigkeit als Rechtsanwalt, Dozent, Fachbuchautor und Unternehmer zurück. Seit 1984 ist er Vorstand des Immobilienunternehmens Minkner & Partner, www.minkner.com

2. Mallorca - Bauen / Investitionen; Wirtschaft; Recht, Steuern & Finanzen 

 

(1) Bauen / Investitionen

 

Puerto Portals: Erweiterungsbauten überwiegend zu Ostern 2021 nutzbar

 

Die Erweiterungsbauarbeiten in Mallorcas Nobelhafen Puerto Portals nehmen Gestalt an und sollen bereits überwiegend zu Ostern 2021 in Betrieb genommen werden. Zu den Erweiterungen gehören zwei neue Gebäude mit Geschäften, Fitnessstudio und eine Tiefgarage mit 200 Stellplätzen. Weiter soll direkt am Damm ein neues Restaurant mit einer riesigen Panorama-Terrasse entstehen. Der Damm, auf dem das Restaurant entstehen soll, wird derzeit mit großen Betonklötzen befestigt (was die Umweltschützer der GOB auf den Plan gerufen hat). Das Restaurant und die neue Promenade am Meer sollen allerdings erst 2022 eingeweiht werden.

 

Formentor: Gefahrenstellen im Fumat-Tunnel durch neue LED-Beleuchtung beseitigt

 

Der Fumat-Tunnel auf der Halbinsel Formentor, der im Sommer auch viel von Touristen genutzt wird, war bislang wegen fehlender Beleuchtung eine Gefahrenquelle für Auto- und Radfahrer. Der Tunnel befindet sich am Kilometer 13,6 der Ma-220 zwischen Port de Pollença und Kap Formentor und ist 192 m lang. Er war der letzte nicht beleuchtete Tunnel Mallorcas. Der Tunnel wurde mit LED-Lampen ausgestattet, die wenig Strom verbrauchen.

 

Artà: Auf der Finca Es Canons soll ein Campingplatz entstehen

 

Auf der im öffentlichen Eigentum stehenden 150 Hektar großen Finca Es Canons bei Artà – unweit des Meeres – soll auf einem 1,1 ha großen Teilstück ein öffentlicher Campingplatz entstehen. Die balearische Forstbehörde Ibanat ist bereits beauftragt, die dafür notwendige Infrastruktur zu bauen. So sollen Picknicktische und -bänke sowie Feuerstellen installiert werden. Auf dem Gelände befinden sich einige alte Gebäude, die in einem zweiten Schritt zu einer Wanderer-Herberge hergerichtet werden sollen. Weiter soll es Waschräume und Duschen sowie ein kleines Rezeptionsgebäude geben. Insgesamt sollen auf diesem Campingplatz in Wohnwagen und Zelten 250 Menschen campen können.

 

Manacor: Trabrennbahn wird saniert

 

Die Trabrennbahn in Manacor soll in den nächsten Monaten, Baubeginn ist Januar 2021, saniert werden, so dass sie im Mai zum großen Preis von Manacor „El Gran Premi“ nach Facelifting sich den Freunden des Trabrennsports darstellen soll. Auch das Restaurant der Trabrennbahn soll erneuert werden. In Anbetracht der Pandemie-Problematik soll das Restaurant auch eine neue Entlüftungsanlage erhalten. Dafür sind im Gesamtetat 270.000 € eingeplant.

 

Straßenbau: Zukünftig nur noch nachhaltiger Asphalt auf Mallorcas Straßen gestattet

 

Bei neuen Ausschreibungen wird der Inselrat für den öffentlichen Straßenbau nur noch nachhaltig produzierten Asphalt gestatten. Dem neuen Asphalttyp soll wiederverwertbares Material, u.a. aus alten Autoreifen stammt, beigemischt werden. Der Inselrat betont, dieser Asphalt sei „nachhaltiger und haltbarer“ als der bisher verwandte und die Produktion verbrauche weniger Energie. Der Umweltschutz solle auch bei der zukünftigen Wartung der Autostraßen beachtet werden. Der Einsatz von Herbiziden für die Straßenränder sei zukünftig verboten.

 

Hotel-Investments I: Emin Capital kauft das Hotel Formentor für 165 Millionen Euro

 

Der US-amerikanische Fond Emin Capital, an dem Bill Gates maßgeblich beteiligt und der in Andorra ansässig ist, hat das Hotel Formentor für 165 Millionen Euro gekauft. M & P Newsletter hatte bereits über die Kaufoption der Gruppe berichtet, die jedoch von der Bedingung abhängig war, dass die Gemeinde Pollença die Renovierung des bald 100 Jahre alten Hotels genehmigt. Diese Genehmigung liegt nun vor, und schon in diesem Jahr soll mit den Bauarbeiten, die etwa 2 Jahre dauern werden, begonnen werden. Der Betrieb von der renommierten Four Seasons Hotelgruppe geführt werden.

 

Hotel-Investments II: US-Konzern Apple Leisure investiert auf Mallorca

 

Der einen Leid, des anderen Freud: Während wegen der Covid19-Pandemie viele Hotels auf Mallorca geschlossen sind und einige Hoteliers sich entschieden haben, ihr Hotel aufzugeben, drängen internationale Fonds und Hotelkonzerne nach Mallorca und sind auf „Einkaufstour“. So der US-Hotelkonzern Apple Leisure. Er will bis 2023 vier Hotels auf Mallorca und einen Beach-Club auf Menorca übernehmen. Weiter ist eine Kooperation mit den spanischen Hotelgruppen Roc, Alua und Socimi Atom Hoteles in Vorbereitung. Wegen der gestiegenen Nachfrage zeigen sich die Preise für Hotelbetten und Hotels „robust“.

 

Hotel-Investments III: zwölf Hotels sollen um 15 % ausgebaut werden

 

Kürzlich trat eine Verordnung zur Wiederbelebung des Tourismus in Kraft, nach der Hotelanlagen um 15 % erweitert werden dürfen, ohne zusätzliche Zimmer zu installieren. Nach Angaben des Tourismusministeriums hätten zwölf Hotels die Erweiterung beantragt und das Investitionsvolumen auf insgesamt 7,5 Millionen Euro beziffert. Die fraglichen Hotels liegen in Alcúdia, Calvià, Campos, Palma, Santa Margalida und Selva.

(2) Wirtschaft

 

Wirtschaft: düstere Zahlen im Pandemiejahr 2020

 

Nach einer Studie des Dachverbandes der Unternehmensvereinigungen (CAEB) ist das Bruttosozialprodukt auf den Balearen im 3. Quartal 2020 um 30,1 % geschrumpft. Insgesamt wird für 2020 für die Balearen ein Minus von 25 % prognostiziert. Für ganz Spanien lautet die Prognose auf 12,5 %, was sich durch die Abhängigkeit der Balearen vom Tourismus, der 2020 praktisch nicht stattgefunden hat, erklärt. Die Zahl der versicherungspflichtigen Arbeitsplätze ging auf den Balearen ging um 15,2 % zurück. Auch im industriellen Sektor gab es einen Rückgang um 21,1 %.

 

Tourismus: größeres Angebot an Direktflügen von Mallorca auf die Kanaren

 

Die Verbindung Mallorca – Kanaren wurde in der Vergangenheit immer sehr stiefmütterlich behandelt. Es wurden meist nur Flugverbindungen mit Zwischenstopp auf dem Festland angeboten. Da sowohl die Balearen als auch die Kanaren mit Inzidenzzahlen recht gut dastehen, gibt es jetzt auch mehr Direktverbindungen zwischen diesen beiden Destinationen. Bisher wurde die Strecke ausschließlich von der Fluggesellschaft Binter bedient. Jetzt gibt es auch Angebote von Ryanair und Iberia. Statt des bislang 500 Sitzplätze pro Woche gibt es jetzt 1.500. Alle Gesellschaften bieten jeweils 2 Flüge pro Woche an. Der günstigste Anbieter ist Ryanair.

 

Gastronomie I: Regierung bezuschusst Luftfilter-Anlagen für Bars, Cafés und Restaurants

 

Die Gastronomiebetriebe der Balearen, also Bars, Cafés und Restaurants, werden in den kommenden Wochen verpflichtet werden, in ihren Betrieben Luftfilter-Anlagen zu installieren, die den Kohlendioxidgehalt auf ein Minimum reduzieren. Damit soll das Corona-Ansteckungsrisiko gemindert werden. Pro 1 Million Luftpartikel dürfen zukünftig nur noch 800 Kohlendioxidpartikel enthalten sein. Wird dieser Wert überschritten, müssen die Betreiber ein Ventilationssystem einbauen. Diese Installationen will die Balearen-Regierung mit 800 € je Einheit bezuschussen. Ein Tropfen auf den heißen Stein, kosten doch derartige Anlagen je nach Leistungsvermögen zwischen 3.000 € und 10.000 €. Mehr zu diesem Thema siehe in diesem Newsletter am Ende Tipp 3.

 

Gastronomie II: Restaurant-Schließungen im Dezember, Hilfen sind unzureichend

 

In der 2. Dezemberhälfte mussten Mallorcas Restaurants ihre Innenbereiche für die Gäste schließen und durften nur noch auf Terrassen bedienen. Problem: 4.000 Restaurants Mallorcas verfügen über keine Terrassen. Das Weihnachtsgeschäft fiel daher für Mallorcas Gastronomie ins Wasser. Als Ausfallentschädigung will die Balearen-Regierung den Gastronomen Zuwendungen in Höhe von insgesamt 7 Millionen Euro oder maximal 1.500 € pro Unternehmen zahlen.

 

Gastronomie III: Michelin-Sterneregen für Mallorcas Spitzenköche

 

Am 14.12.2020 gab es in Madrid einen Sterneregen für Spaniens Spitzenköche, und drei neue Sterne gingen nach Mallorca. Ausgezeichnet wurden Benet Vicens (Béns d`Avall, an der Westküste zwischen Deià und Sóller), Santi Taura (Restaurant Dins im Hotel El Llorenç am Parc de la Mar in Palma) mit einem goldenen Stern und Andreu Genestra (Restaurant Genestra in Capdepera) mit einem grünen Stern für den besonderen Schwerpunkt Nachhaltigkeit (einen goldenen hat er außerdem). In diesem Jahr wurde wegen Corona spanienweit keinem Restaurant der Stern entzogen, weil einige Lokale gar nicht öffnen konnten. Nutznießer auch Zweisterne-Koch Fernando P. Arellano, der seine zwei Sterne behielt, obwohl sein Lokal Zaranda in Capdella nicht mehr existiert.

 

Handel: Einzelhandel befürchtet Expansion von Amazon auf Mallorca

 

Amazon hat angekündigt, auf Mallorca im Gewerbegebiet Son Morro in Palma eine provisorische Lagerhalle zur Lagerung und Distribution von Waren anzumieten, um dann später auf Mallorca ein eigenes Logistikzentrum zu bauen. Kaum ausgesprochen, läuft Mallorcas Einzelhandel Sturm gegen diese Pläne. Die Expansion von Amazon würde die schwierige Situation des Einzelhandels auf der Insel weiter verschärfen. Die Behörden sollten dies verhindern, so wie dies schon bei der Limitierung der Flächen von Einkaufszentren geschehen sei. Der Einzelhandel bezweifelt zudem, dass bei der Lizensierung der Betriebserlaubnis von Amazon auf den Balearen „alles korrekt verlaufen sei“.

 

Transport: Balearen haben 223 neue Busse angeschafft, die ab Januar 2021 im Einsatz sein werden

 

Die neue Flotte der Busse der Balearen, die überwiegend im Stadtverkehr fahren werden, kann sich sehen lassen: Ab Januar 2021 werden 223 neue Busse im Einsatz sein. Die Busse gehören zur umweltfreundlichen Generation – 198 werden mit Erdgas, 18 elektrisch betrieben. Sie sind zudem behindertengerecht und verfügen über einen großen Stauraum für Fahrräder und Gepäck. In den Bussen wird für Fahrer und Publikum für größtmögliche Sicherheit gesorgt. So muss der Fahrer bei Dienstantritt einen Alkoholtest absolvieren. Weiter ist im Fahrerbereich ein Bildschirm installiert, der den Fahrer überwacht und bei Übermüdung reagiert. Nach einer Testphase in der ersten Januarwoche werden die Busse ab 7. Januar in das Transportsystem integriert werden.

 

Luftfahrt: Iberia kauft Air Europa mit Corona-Abschlag für 500 Millionen Euro

 

Die Mallorca-Fluglinie Air Europa der Unternehmerfamilie Hidalgo ist für 500 Millionen Euro an Iberia verkauft worden. Ursprünglich la der vereinbarte Kaufpreis bei 1 Milliarde Euro. Wegen der Corona-Verluste musste Air Europa aber ein Darlehen in Höhe von 475 Millionen beim spanischen Staat aufnehmen, das bis 2026 zurückgezahlt sein muss. In dieser Höhe wurde jetzt ein Abschlag gemacht, so dass der Globalia Konzern, dem Air Europa gehörte, nur noch die Hälfte des ursprünglichen Kaufpreises bekam, und dieser wird auch erst 2026 ausgezahlt werden, wenn der staatliche Kredit zurückgezahlt ist.

 

Landwirtschaft: Regierung kauft 123 Tonnen Ernteüberschüsse zur Verteilung an Bedürftige

 

Mit einem Budget von 600.000 € kauft die Landesregierung 123 Tonnen Obst, Gemüse, Fleisch und Milch von der lokalen Landwirtschaft auf, um die Produkte auf den Balearen an Bedürftige zu verteilen. Im Einzelnen sind das 65.322 kg Obst und Gemüse, 7.373 kg Fleisch und 50.968 Liter Milch. Eine Win-Win-Situation: Die Landwirtschaft konnte ihre Produkte wegen der Schließung von Restaurants und Hotels nicht verkaufen, den Bedürftigen wird geholfen. Beteiligt an dem Programm sind die Lebensmittelbank, das Rote Kreuz, Mallorca Sense Fam, Monti-Sion Solidaris, Zaque, Tardor, Pa i Mel, die Caritas und SOS Mamás.

 

In diesem Zusammenhang teilt die Lebensmittelbank (Banco de Alimentos) mit, dass die Versorgungslage bei Bedürftigen auf der Insel kritisch ist. Allein in Manacor benötigten derzeit 1.871 Personen Hilfe bei der Lebensmittelversorgung. Zu Beginn der Pandemie waren es nur 120. Aber auch in anderen Städten wie Palma und Inca würden die Schlangen vor den Lebensmittelausgabestellen immer länger. Wir verweisen nochmals auf die Aktion der Lions „Comida para Todos“. Der Lions Club Palma ist seit 10 Jahren im Bereich der Versorgung Bedürftiger mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln engagiert. Auch Sie können helfen. Pressetermin zur Präsentation des neuen Lionsclub-LKW

(3) Recht, Steuern & Finanzen

 

Mieten: Spaniens Linksregierung arbeitet an Mietendeckel

 

Spaniens Linksregierung will zu Beginn des neuen Jahres ein neues Gesetz „über das Recht auf Wohnraum“ in Kraft setzen. Linkspopulist und Vizepräsident Pablo Iglesias bezeichnet dieses Gesetz „als Vorreiter in Europa mit dem höchsten staatlichen Einfluss bei der Regulierung von Wohnraum“. Der Entwurf sieht eine Deckelung der Mieten vor. Die Gemeinden und Autonomen Regionen sollen in Räumen mit besonderer Wohnungsnot auf der Basis eines Mietspiegels Mietgrenzen vorsehen dürfen. Weiter soll es Regelungen geben, ab wann ein Eigentümer leerstehenden Wohnraum dem Mietmarkt zu führen muss. Iglesias rechtfertigt die schweren Eingriffe in die Vertragsautonomie mit Art. 47 der spanischen Verfassung, wonach jeder Spanier Anrecht auf menschenwürdigen und angemessenen Wohnraum hat.

 

Schutzengelpaket von EA für Spanien: Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung

 

Sie leben in Spanien oder sind hier im Urlaub und aufgrund von Krankheit oder eines Unfalls nicht handlungsfähig. Dringende Entscheidungen müssen getroffen werden. Was tun? European Accounting hat für diese Fälle ein „Schutzengelpaket“ entwickelt, das nach spanischem Recht gültige Dokumente wie die Patientenverfügung, die Vorsorgevollmacht und eine Betreuungsverfügung enthält, die von einem spanischen Notar beglaubigt und im staatlichen spanischen Register eingetragen werden. Bei einem akuten Notfall, der ja leider zu jeder Tages- und Nachtzeit eintreten kann, erhalten Sie über eine von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in Deutschland zertifizierte Telemedizin-App direkte medizinische Beratung. Sie wollen mehr wissen? www.europeanaccounting.net oder Frau Rechtsanwältin Katharina Groth bei European Accounting +34 971 679 418.

3. Galería de Arte Minkner

 

Aufgrund der unsicheren Situation haben wir die endgültige Planung unseres Event- und Ausstellungskalenders für 2021 zunächst zurückgestellt.

 

07.08. – 31.03.2021 „Palmas Gesichter – Palmas Fassaden“, Assemblagen von Prof. Jürgen Wölke

 

 

Prof. Jürgen Wölke war der unbestrittene Meister der Assemblage. Das sind räumlich-plastische Materialbilder, mit denen Wölke „die Welt in Miniatur“ nachbildete. Auf Schrottplätzen in Berlin und Mallorcas war er als steter Sucher und Sammler ebenso bekannt wie in kleinen, traditionellen Krämerläden, wo er seine Motive fand. Großformatige Arbeiten Wölkes befinden sich z.B. am New Yorker Flughafen, am Leipziger Hauptbahnhof sowie in zahlreichen Privatsammlungen. Der Berliner Senat überreichte mehrfach seinen Staatsgästen Wölke-Assemblagen als Gastgeschenk. In Palma hatten es dem Künstler die geschundenen, morbiden Fassaden der Altstadt angetan. Wölke schuf sensible Milieustudien von dokumentarischem Wert.

 

Galeria de Arte Minkner, Avda. Rey Jaime I, 109 – 07180 Santa Ponsa, Tel. +34 971 695 255

Ausstellungsdauer: 07.08.2020 – 31.03.2021, Öffnungszeiten: Mo – Fr. 10.00 h – 18.30 h

4. Veranstaltungen und Tipps

 

Noch bis 10. Januar 2021: Circo Alegría gastiert in Palma auf dem Veranstaltungsgelände Son Fusteret

 

Wie alljährlich zum Jahresende gastiert der Circo Alegría wieder in Palma auf dem Veranstaltungsgelände Son Fusteret. In diesem Jahr steht das innovative Spektakel „Circo Sobre Agua 2“ auf dem Programm: Die Zirkusshow findet auf / in einem holografischen 3-D-Ozean statt. Projektionen von Meerestieren aller Art interagieren dabei mit Artisten und dem Publikum. Die Manege wird beherrscht von einem Pool mit 24.000 Litern Wasser, in der sich kostümierte Artisten als Piraten, Meerjungfrauen, Haie und Fische tummeln. Die Show wird begleitet und untermalt von Musikaufnahmen, Live-Gesang, Wasserspielen und Lichteffekten. Und natürlich ist auch der Clown Richi Alegría dabei. Noch bis zum 10. 01.2021: Circo Alegría gastiert mit der Show „Circo Sobre Agua 2“ in Palma, Tickets unter www.circoalegria.es

 

Tipp 1: Bennassar-Skulpturen - jetzt im Kloster Lluc und an verschiedenen Stationen auf dem Weg nach Lluc

 

Es gibt einen weiteren Grund, das Kloster Lluc zu besuchen: Noch bis zum Frühjahr 2021 stehen dort und an Stationen auf dem Weg zum Heiligtum (Inca, Selva, Caimari und Escorca) Skulpturen des renommierten mallorquinischen Bildhauers und Malers Joan Bennassar (Pollença) aus seinem Zyklus „Camino de Lluc – Refugios de amor y de ofrecimiento“. Einige der menschengroßen Skulpturen sind in Lluc auf der Plaça dels Pelegrins und an anderen Plätzen des Wallfahrtortes aufgestellt. Mit seinen Skulpturen appelliert Bennassar an die Vernunft und an die Liebe und reflektiert menschliche Beweggründe.

 

Tipp 2: Lutz Minkner „Der Immobilien-Ratgeber SPANIEN Alles über Recht und Steuern“, 4. Auflage 2020 , Stand: Mai 2020 (!), 237 Seiten, ISBN: 978-3-96004-063-7, 29,95 €

 

 

Das Recht ist in einem ständigen Wandel. So auch das spanische Immobilien- und Steuerrecht. Neue Gesetze und Verordnungen, neue Gerichts-entscheidungen, die die Gesetze interpretieren, Eingriffe durch den europäischen Gerichtshof und eine sich den Markterfordernissen anpassende Vertrags-gestaltung – auch Ihnen kommt beim Immobilienerwerb in Spanien vieles „spanisch“ vor? Lutz Minkner hat in seinem „Immobilien-Ratgeber SPANIEN Alles über Recht und Steuern“ alle Fragen rund um die Mallorca-Immobilie anschaulich und mit vielen Beispielsfällen dargestellt, wobei Gesetze und Rechtsprechung bis Mai 2020 berücksichtigt wurden. Der Autor, seit über 45 Jahren Jurist und Unternehmer, kann aus dem Vollen schöpfen, denn er ist Vorstand eines der führenden Immobilien-Unternehmen Mallorcas. Inhaltsverzeichnis, Leseprobe und Bestell-Link finden Sie unter:

Lutz Minkner „Der Immobilien-Ratgeber SPANIEN Alles über Recht und Steuern"

 

Tipp 3: AirOne Lüftungsgerät ohne Umluftfunktion, aber mit energieeffizienter Wärmerückgewinnung

 

Zahlreiche Anbieter der Klimabranche bieten derzeit Lüftungsgeräte an, die virenbelastete Aerosole aus dem Raumluft entfernen sollen. In einigen Bundesländern gibt es Förderprogramme, die eine (Teil)Finanzierung dieser Lüftungsgeräte ermöglichen. Aus dem Netzwerk von Minkner & Partner bietet das Unternehmen Kälte-Klima-Peters (www.kkpeters.de) zur Lösung dieser Problematik das neue AirOne Lüftungsgerät ohne Umluftfunktion, aber mit energieeffizienter Wärmerückgewinnung an. Das Unternehmen ist davon überzeugt, dass AirOne alle Nachteile und Probleme, die mit einer dauerhaften Fensterbelüftung der Innenräume einhergehen, ausräumen kann, dabei in hohem Maße virenbelastete Aerosole aus der Raumluft entfernt, ein Ansteckungsrisiko signifikant reduziert und damit den Menschen wieder Sicherheit gibt, sich mit anderen in geschlossenen Räumen aufzuhalten. In Verbindung mit den bewährten Hygienemaßnahmen könnte auf harte Lockdown-Maßnahmen in den Bereichen Wirtschaft, Gastronomie und Bildung bei einer konsequenten Anwendung des AirOne vollständig verzichtet werden. Einzelheiten erfahren Sie hier: Produktflyer und Informationsvideo

5. IMPRESSUM

 

Der „Newsletter von Minkner & Partner S.L.“ erscheint 14-tägig. Sie erhalten die E-Mail als Kunde von Minkner & Partner PROFI KONZEPT S.L. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist Dipl. Jur., Ass. jur. Lutz Minkner, c/o Minkner & Partner S.L., Avda. Rey Jaime I, 109, ES 07180 Santa Ponsa, Tel. +34 971 695 255, info@minkner.comwww.minkner.com

 

 

 

 

 

 OFICINA CENTRAL SANTA PONSA     Avenida Rey Jaime I, 109     Tel. +34 971 695 255     Fax: +34 971 695 695

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