1. Neues von Minkner & Partner

 

Fliegen in Corona-Zeiten: Fakten gegen Ängste

 

Viele vermeiden in diesen Zeiten nicht notwendige Flüge und beschränken sich wohlüberlegt in ihrer Reisefreiheit. In Anbetracht des Ausmaßes der Pandemie sind die Ängste verständlich, entbehren jedoch aufgrund der wissenschaftlichen Faktenlage einer realen Grundlage. Der Dachverband der Fluggesellschaften IATA in Genf hält das Fliegen trotz Covid19 für sicher. Das liege in erster Linie an dem schnellen Luftaustausch und dem Luftstrom, der die Luft von oben nach unten drücke. Airbus hat in einer Studie Simulationen durchgeführt. Danach erreichen einen Sitznachbarn im Flugzeug höchstens 5 von 10.000 Tröpfchen, die beim Husten entstehen – unter der Voraussetzung, dass die Fluggäste Masken tragen, wie dies bei allen Fluggesellschaften heute üblich ist. Seit Beginn der Pandemie seien nur 44 Fälle von Ansteckungen an Bord bekannt geworden, führt die IATA aus. Das sei einer von 27,3 Millionen Reisenden. Selbst wenn man als Dunkelziffer unterstellte, dass nur jeder 10. Fall bekannt geworden wäre, läge die Zahl der Ansteckungen bei einem Fall pro 2,7 Millionen Passagieren.

 

N e u  bei Minkner & Partner: Besichtigung und Kundengespräch per Video-Call

 

Schon vor Corona hatte das Minkner-Team überlegt, ob die Form der Immobilienbesichtigung mit gleichzeitigem Kundengespräch per Video-Call eine zeitgemäße Marketing- und Vertriebsform sei. Wir hatten diese Idee zunächst verworfen, weil wir für die Erstinformation Fotos und Videos als aussagekräftig erachteten und der Meinung waren, der Interessent müsse das haptische Erlebnis einer direkten Besichtigung haben. Dann aber kam die Pandemie, dann kam die Schließung von Mallorcas Flughafen, dann kamen Schwierigkeiten und Ängste beim Fliegen. Also entschieden wir uns, Besichtigung und Kundengespräch per Video-Call als ein weiteres Marketing-Tool zu nutzen.

 

Wie läuft ein solcher Video-Call ab? Nun, ganz einfach: der Makler wandert mit der Video-Kamera durch die Villa und wird von dem Kunden per Bild und Ton begleitet. Der Makler zeigt und erklärt, der Kunde fragt. Natürlich wird in der Regel eine direkte Besichtigung (unter Einhaltung der Abstandsregeln und mit Maske) folgen, jedoch kann der Video-Call oft schon die Objekte aussortieren, die nicht infrage kommen und die Objekte vorsortieren, die seinen Vorstellungen sehr nahekommen. Eine praktikable, gute Lösung für die Zeiten der Reiseerschwernisse, sicher kein zukunftsweisendes Marketingmodell.

 

Neue Daten der Immobilien-Bewertungsgesellschaft TINSA zu Mallorcas Immobilienmarkt im dritten Quartal 2020: Kaufpreise – leichter Anstieg, Mietzins – leichter Rückgang

 

Mit Spannung werden immer die Quartalsergebnisse über die Entwicklung des Immobilienmarktes der TINSA, der größten, spanienweit tätigen Immobilien-Bewertungsgesellschaft, erwartet. Danach sind die Kaufpreise im Vergleich zum Vorjahr sehr stabil, weisen sogar eine leichte Steigerung von 0,4 % aus. Bei den Mieten dagegen wird ein Rückgang von 4,3 % festgestellt, wobei die Mietzins-Reduzierung in Palma größer ist als in den übrigen Gemeinden. Damit ist Mallorca die einzige Region Spaniens neben den Kanaren und Asturien, wo die Kaufpreise stabil geblieben sind. Der TINSA-Bericht betont zudem, dass zwischen dem einheimischen Markt und dem Markt für Ferienimmobilien unterschieden werden müsse. In letzterem liege der Preisanstieg deutlich höher als in dem einheimischen Markt.

 

Die Feststellungen des TINSA-Berichtes decken sich in etwa mit der Marktbeobachtung von Minkner & Partner.

 

Edith Minkner stellt ausgewählte Restaurants auf Mallorca vor

 

 

Mallorca ist für seine variationsreiche Küche bekannt. Für jeden Geschmack findet sich das passende Restaurant, gleichviel, ob Sie die spanische Küche, italienische Spezialitäten, die Küche des Mittelmeers oder Asiens bevorzugen. Edith Minkner stellt Ihnen auf unserer Mallorca-Seite/Gastronomie ihre bevorzugten Restaurants in Puerto Portals, Port Andratx, Port Adriano, Santa Ponsa, Palma und inselweit vor. Schauen Sie mal: Edith Minkner präsentiert Ihnen eine gastronomische Rundreise im Südwesten Mallorcas

2. Mallorca - Bauen / Investitionen; Wirtschaft; Recht, Steuern & Finanzen 

 

(1) Bauen / Investitionen

 

Palma: An der Plaza Gomila entsteht Mehrfamilienhaus mit Geschäften

 

An der Plaza Gomila im Terreno-Viertel hat die Doakid SLU, an der die Camper-Gruppe beteiligt ist, mit Räumungsarbeiten begonnen. Hier soll ein modernes Mehrfamilienhaus mit 29 Wohnungen, Geschäften und einem neu gestalteten Parkplatz entstehen. Architekten sind die niederländische MVRDV-Gruppe und das Architekturbüro von Guillermo Reynés in Palma. Der Stadtrat von Palma unterstützt das Projekt, dient es doch der Aufwertung des etwas heruntergekommenen Stadtteils.

 

Palma: Neues Bauvorhaben mit 96 Wohnungen in Nou Llevant, unweit Portixol

 

Im Viertel Nou Levant, östlich vom Kongresspalast und nur 500 m vom Küstenbereich Portixol entfernt, tut sich etwas: Mehrere spanische und internationale Bauträger schieben hier derzeit moderne Wohnungsbauprojekte an, die diesen bisher vernachlässigten Bezirk deutlich aufwerten werden. Die Stadt Palma plant, die Gegend in ein High-Tech-Viertel umzuwandeln. Jetzt hat der spanische Bauträger Avantespacia die Baulizenz für ein Projekt mit 96 modernen Wohnungen und großzügigen Gemeinschaftsbereichen mit Swimmingpool und Garten erhalten. In den drei- bis sechsgeschossigen Gebäuden wird es Wohnungen mit ein bis vier Schlafzimmern und Terrassen, die teilweise Meerblick haben, geben.

 

Alcúdia: Bungalows der denkmalgeschützten Gesa-Siedlung werden luxussaniert

 

1957 ließ der Elektrokonzern Gesa für seine Mitarbeiter durch den Architekten Josep Ferragut in Alcúdia eine Wohnsiedlung mit überwiegend Bungalows bauen. Nach Stilllegung des Stromwerks im Jahre 1983 wurde die Siedlung „aufgegeben“ und verfiel. Später wurden die 42 Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Jetzt sollen die Gebäude mit Segen des Denkmalschutzes luxussaniert werden. Dabei müssen die Gebäude in ihrer Struktur erhalten bleiben, „jedoch solle der Denkmalschutz einer Wiederbelebung des 29.000 m² großen Geländes mit 15 freistehenden Einfamilienhäusern, 14 Reihenhäusern, einer Kapelle, einem Kasino und dem Gebäude des ehemaligen „Konsumvereins“ nicht im Wege stehen“.

 

Alcúdia: Umbauarbeiten für Hafenpromenade haben begonnen

 

Die Umbauarbeiten für die Hafenpromenade haben begonnen und sollen im Frühjahr 2021 abgeschlossen sein. Die Projektkosten werden mit 1 Million Euro angegeben. Hauptziel der Modernisierung ist die bessere Verknüpfung des Hafens mit der Mole. Dafür soll die Fußgängerzone ausgebaut und erweitert werden, Grünanlagen und Sitzbänke erhalten. Zudem sollen die Beschilderung und das Beleuchtungssystem erneuert werden.

 

Alcúdia: Am Strandabschnitt „es Barcares“ soll ein Beach-Club entstehen

 

Das Unternehmen „Barcares beach club S.A.“ hat einen Bauantrag bei der Küstenbehörde eingereicht und will an dem bei Surfern sehr beliebten Strandabschnitt es Barcares eine Strandbar errichten. Auf dem nur 345,5 m² großen Grundstück sollen später auch 60 Liegen und 30 Sonnenschirme aufgestellt werden. Auf einer angrenzenden Fläche von 500 m² sollen zusätzliche 100 Liegen und 50 Sonnenschirme stehen. Möglicherweise soll auch ein Steg gebaut werden. Kaum wurde der Plan bekannt, gibt es Gegenwind von der linkspopulistischen Partei Podemos, die den Antrag als „schweren Verstoß gegen das Küstenschutzgesetz“ ansieht. Es bleibt abzuwarten, wie die Küstenbehörde entscheiden wird.

 

Sóller: Berghänge an der MA-10 sollen abgesichert werden, Investition: 2 Millionen Euro

 

Die MA-10 zwischen Sóller und Sa Calobra ist vor allem in den touristischen Monaten durch Reisebusse und Mietwagen sehr stark befahren. Nun sollen die Abhänge am Gorg Blau im Tramuntana-Gebirge zwischen Kilometer 30 und 31 neu befestigt werden, um die Sicherheit an und auf der Bergstraße zu gewährleisten. Die Arbeiten werden etwa 6 Monate dauern. Die Investition wird mit 2 Millionen Euro angegeben.

(2) Wirtschaft

 

Wirtschaftsprognose 2020: Bruttosozialprodukt wird um 11,2 % zurückgehen

 

Abermals musste die spanische Zentralregierung die Wirtschaftsprognose nach unten korrigieren. Nach Auskunft der Vize-Regierungschefin Nadia Calvino wird das Bruttoinlandsprodukt in 2020 um 11,2 % zurückgehen. Die Arbeitslosigkeit wird auf 17,1 % steigen. Für 2021 erwartet die Regierung eine Steigerung des Bruttosozialproduktes von 7,2 %. Die Regierungsvertreterin gab diese Daten wie eine „Wasserstandsmeldung“ wieder. Welche Ideen die Regierung hat, die Wirtschaft wieder anzukurbeln, bleibt nach wie vor im Dunkeln, frei nach Alexander Kluges Filmtitel „Die Artisten in der Zirkuskuppel – ratlos!“

 

Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch den BLOG-Beitrag: „Mallorcas Wirtschaft – Ideen sind gefragt!“

 

Zentralregierung wartet auf Geldregen der EU und verspricht 800.000 Arbeitsplätze

 

Die von der EU zugesagten Fördermittel (Coronahilfen) werden auf mehrere Jahre verteilt werden und an Bedingungen geknüpft sein. MP Sanchez macht schon heute Versprechen auf die Zukunft: Von den insgesamt 140 Milliarden Euro will er 72 Milliarden einsetzen, um in den nächsten drei Jahren 800.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen. 27 Milliarden sollen bereits im kommenden Jahr eingesetzt werden. Eine der Bedingungen der EU ist ein verabschiedeter Staatshaushalt. Um den kämpft Sanchez aber schon seit 1½ Jahren vergebens. Deshalb bittet er abermals die konservative Opposition um Zustimmung zum Staatshaushalt. Sánchez will mit seinem „Plan zur Erholung, Transformation und Stärkung“ die Wirtschaft Spanien modernisieren, wobei 37 % der eingesetzten Mittel dem „grünen Wirtschaftssektor“ (auch eine Bedingung der EU) und 33 % dem Digitalbereich zugutekommen sollen.

 

Finanzausgleich: Mallorca muss 450 Millionen an andere Autonome Regionen zahlen

 

Auch Spanien kennt einen „Länderfinanzausgleich“, d.h. die reicheren Autonomen Regionen müssen an die ärmeren Ausgleichszahlungen leisten. Das hat zur Folge, dass die Balearen im kommenden Jahr trotz Wirtschaftskrise und leerer Kassen 450 Millionen Euro an ärmere Autonome Regionen zahlen muss, das sind umgerechnet pro Balearen-Einwohner 390 € (das hört sich ja nicht mehr so schlimm an!). Noch härter trifft es die Hauptstadt Madrid, die im kommenden Jahr 4,882 Milliarden Euro – oder 733 Euro/Einwohner an ärmere Autonome Regionen zu zahlen hat.

 

Banken: Aufgrund von Fusionen wurde auf den Balearen seit 2008 jede 2. Filiale geschlossen

 

Das Bankensterben nach der Wirtschaftskrise 2008/2209 und die nachfolgenden Fusionen haben dazu geführt, dass auf den Balearen seit 2008 jede 2. Bankfiliale geschlossen wurde. Im Jahre 2008 gab es auf den Balearen noch 1.261 Bankfilialen, im Juni 2020 waren es nur noch 644. Die Entwicklung wird sich fortsetzen, denn durch das infolge der Pandemie verstärkt benutzte Online-Banking werden bis zum Jahresende weitere Filialen wegen Unwirtschaftlichkeit schließen. Die wird nicht nur von den Gewerkschaften wegen des Verlustes Tausender von Arbeitsplätzen beklagt, sondern auch von den Verbraucherverbänden, die die Nähe zum Kunden – besonders zu älteren Kunden – bemängeln.

 

Arbeitslosigkeit auf Mallorca – besonders junge Menschen sind von Arbeitslosigkeit betroffen

 

Die Ankündigungen von MP Sanchez, 800.000 neue Jobs schaffen zu wollen, sind ein Versprechen auf die Zukunft, können jedoch die Ängste und Hoffnungslosigkeit der Arbeitslosen auf Mallorca nicht beseitigen. Es sieht düster aus: Fast 75.000 Menschen sind derzeit auf den Balearen arbeitslos. Das sind 90 % mehr als vor einem Jahr. Auf Mallorca gibt es derzeit 513.000 Erwerbstätige – das sind 13 % weniger als im Vorjahr. Das tatsächliche Bild wird sich erst in den Wintermonaten und bei Auslaufen der Kurzarbeiterzahlungen erweisen, denn die Personen, die in Kurzarbeit stehen, sind in der Arbeitslosenstatistik nicht erfasst. Besonders hart sind junge Menschen unter 25 Jahren von der Arbeitslosigkeit betroffen. In dieser Personengruppe sind aktuell 46,8 % arbeitslos. Im Vergleichsmonat des Vorjahres waren es 33,6 %.

 

Flugverkehr: TUI bietet seit 15. Oktober wieder Mallorca-Reisen an

 

Nach Reisen auf die Kanaren bietet der Reisekonzern TUI seit dem 15. Oktober 2020 auch wieder Mallorca-Reisen an, nachdem aufgrund der Reisewarnung der Auswärtigen Amtes alle Mallorca-Reisen zunächst abgesagt worden waren. Die TUI-Gäste sollen überwiegend in ausgewählten Hotels an der Playa de Palma, in Alcúdia und in Cala d`Or untergebracht werden. Die Betreiber der Hotelanlagen sind die Riu-Gruppe und der Robinson Club. Die Aktion ist zunächst auf den Zeitraum bis zum 31. Oktober beschränkt, dann „wolle man weitersehen“.

 

Einzelhandel: Mallorcas Einzelhandel hat Umsatzverluste von über 50 %

 

Wie fast alle Branchen auf der Insel stöhnt auch Mallorcas Einzelhandel. Die Handelsverbände Pimeco und Afedeco vermelden Umsatzverluste von über 50 %. Die Gründe liegen nicht nur daran, dass die Touristenzahlen in der Saison 2020 um 80 % gefallen sind, sondern auch daran, dass die Konsumenten aufgrund von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit nur noch das Notwendigste einkauften. Für die Gesamtwirtschaft der Balearen hat das staatliche Statistikinstitut INE ermittelt, dass auf die Balearen im Zeitraum Januar bis August 2020 9,5 Milliarden Einnahmeverluste hinnehmen mussten.

 

Vergnügungslokale: Schluss mit lustig, 63,8 % der Vergnügungsbetriebe stehen vor dem Aus

 

Für Mallorcas Vergnügungslokale ist „Schluss mit lustig“. Nach Auskunft des Verbandes „Abone“ stehen 63,8 % der Mitgliedsbetriebe vor dem Aus und gehen davon aus, die Jahreswende nicht mehr zu überstehen. Zurzeit sind schon 87,2 % der Branche aufgrund öffentlicher Anordnung geschlossen. Auf Mallorca sind 20.000 Personen im Nachtgewerbe (Discotheken, Bars, Musikcafés, Theatercafés u.ä.) tätig, die teilweise noch in Kurzarbeit beschäftigt sind, aber auf die Arbeitslosigkeit zusteuern.

 

Hotels: Nur noch 30 von 200 Hotels an der Playa de Palma geöffnet. Auch in Palma sind die meisten Hotels geschlossen.

 

Nur noch 30 von 200 Hotels an der Playa de Palma sind im Oktober 2020 noch geöffnet. Durch die Corona- und Quarantänevorschriften bedingten geringen Buchungszahlen, lohnt sich die Öffnung der Hotels für fast alle Betreiber derzeit nicht mehr.

 

Auch in Palma haben die meisten Hotels schon dicht gemacht. Derzeit sind dort noch 32 Hotels geöffnet, im November werden es nur noch 25 sein, so die Hotelvereinigung von Palma und Cala Mayor. Dieser Zustand werde sich nicht ändern, wenn es keine Reiselockerungen gebe.

(3) Recht, Steuern & Finanzen

 

Gemeindesteuern - Erinnerung: vom 01.10. – 01.12.2020 sind auf Mallorca Gemeindesteuern zu zahlen

 

In der Zeit vom 01.10.2020 bis 01.12.2020 sind auf den Balearen diverse Gemeindesteuern (Grundsteuer – IBI, Gewerbesteuer, Kfz-Steuern, Müllabfuhr) zu zahlen. Bei nicht fristgerechter Zahlung wird ein Verzögerungszuschlag von zunächst 5 % fällig, der bis auf 20 % ansteigen kann. Die Steuern können durch Erteilung einer Einzugsermächtigung an das Finanzamt, digital per Kreditkarte oder „analog“ durch Einzahlung bei der Bankfiliale gezahlt werden. Einzelheiten zur Zahlung findet man auf der Homepage der Finanzbehörden der Balearen www.atib.es.

 

707 Verträge über Boots-Liegeplätze laufen zum 31.12.2020 aus

 

Bootseigner aufgepasst: Mallorcas Hafenbehörde teilt mit, dass zum 31.12.2020 automatisch 707 Verträge von Boots-Liegeplätzen enden, wenn sie nicht rechtzeitig verlängert werden. Betroffen sind die Häfen Cala Bona (52 Verträge), Cala Figuera (40 Verträge), Cala Ratjada (20 Verträge), Porto Cristo (199 Verträge) und Sóller (396 Verträge). Wer also in den fraglichen Häfen eine Motor- oder Segelyacht liegen und seinen Vertrag noch nicht verlängert hat, für den besteht Handlungsbedarf.

 

Neu im Buchhandel: Lutz Minkner „Der Immobilien-Ratgeber SPANIEN Alles über Recht und Steuern“, 4. Auflage 2020 , Stand: Mai 2020 (!), 237 Seiten, ISBN: 978-3-96004-063-7, 29,95 €

 

 

Das Recht ist in einem ständigen Wandel. So auch das spanische Immobilien- und Steuerrecht. Neue Gesetze und Verordnungen, neue Gerichts-entscheidungen, die die Gesetze interpretieren, Eingriffe durch den europäischen Gerichtshof und eine sich den Markterfordernissen anpassende Vertrags-gestaltung – auch Ihnen kommt beim Immobilienerwerb in Spanien vieles „spanisch“ vor? Lutz Minkner hat in seinem „Immobilien-Ratgeber SPANIEN Alles über Recht und Steuern“ alle Fragen rund um die Mallorca-Immobilie anschaulich und mit vielen Beispielsfällen dargestellt, wobei Gesetze und Rechtsprechung bis Mai 2020 berücksichtigt wurden. Der Autor, seit über 45 Jahren Jurist und Unternehmer, kann aus dem Vollen schöpfen, denn er ist Vorstand eines der führenden Immobilien-Unternehmen Mallorcas. Inhaltsverzeichnis, Leseprobe und Bestell-Link finden Sie unter:

Lutz Minkner „Der Immobilien-Ratgeber SPANIEN Alles über Recht und Steuern"

3. Galería de Arte Minkner

 

07.08. – 31.12.2020 „Palmas Gesichter – Palmas Fassaden“, Assemblagen von Prof. Jürgen Wölke

 

 

Prof. Jürgen Wölke war der unbestrittene Meister der Assemblage. Das sind räumlich-plastische Materialbilder, mit denen Wölke „die Welt in Miniatur“ nachbildete. Auf Schrottplätzen in Berlin und Mallorcas war er als steter Sucher und Sammler ebenso bekannt wie in kleinen, traditionellen Krämerläden, wo er seine Motive fand. Großformatige Arbeiten Wölkes befinden sich z.B. am New Yorker Flughafen, am Leipziger Hauptbahnhof sowie in zahlreichen Privatsammlungen. Der Berliner Senat überreichte mehrfach seinen Staatsgästen Wölke-Assemblagen als Gastgeschenk. In Palma hatten es dem Künstler die geschundenen, morbiden Fassaden der Altstadt angetan. Wölke schuf sensible Milieustudien von dokumentarischem Wert.

 

Galeria de Arte Minkner, Avda. Rey Jaime I, 109 – 07180 Santa Ponsa, Tel. +34 971 695 255

Ausstellungsdauer: 07.08.2020 – 31.12.2020, Öffnungszeiten: Mo – Fr. 10.00 h – 18.30 h

 

Die ab 09.10.2020 geplante Folgeausstellung mit Arbeiten von Heike Altmann fällt wegen der Corona-Beschränkungen leider aus und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt, siehe auch unter 4. Veranstaltungen und Tipps Die Ausstellung von Prof. Jürgen Wölke wird bis zum 31.12.2020 verlängert.

4. Veranstaltungen und Tipps

 

23. Oktober 2020, Ara Malikian „Royal Garage World“ im Trui Teatre – Palma

 

Am 23.10.2020 wird Ara Malikian, vom Veranstalter „die ungekämmte Version der klassischen und der sinfonischen Musik, die er vom Konservatorium auf die Straße getragen hat“ genannt, wird mit seinem Ensemble mit Schlagzeug, Gitarre, Viola, Cello, Kontrabass und indischer Percussion im Trui Teatre den Bogen zwischen Klassik, Rock, Filmmusik, Klängen und Rhythmen des Nahen Ostens, Klezmer und Tango schlagen. Der Musiker, der im Libanon geboren wurde, armenische Wurzeln hat und in Madrid lebt, füllt weltweit Konzertsäle und Freilichtbühnen. 23.10.2020, Ara Malikian mit „Royal Garage World“ im Trui Teatre Palma, Beginn 21.00 h, Tickets 35, 45, 55 Euro, VVK www.truiteatre.es und +34 971 783 279.

 

24. Oktober 2020, Ila Raven und Frank Augustin „Eine Hommage an Hildegard Knef. Ihr Leben – ihre Chansons“, auf der Kulturfinca Son Baulo, Lloret de Vistalegre

 

Die Sängerin Ila Raven präsentiert mit ihrem Pianisten Frank Augustin große Lieder, die berühren. Lieder, die das Leben der Hildegard Knef zum Klingen bringen. Erleben Sie eine musikalische Zeitreise in Liedern und Geschichten der großen deutschen Diva Hildegard Knef, welche in diesem Jahr ihren 95. Geburtstag feiern würde. 24.10.2020, Ila Raven und Frank Augustin, „Eine Hommage an Hildegard Knef – Ihr Leben, ihre Chansons“ auf der Kulturfinca Son Baulo, 18.00 h Herbst-Menü 22 €, Kaffee & Kuchen 5 €, 19.30 h Konzert 18 €. Reservierungen +34 971 524 206 – www.son-baulo.com

 

11. November 2020, Faszinierendes Lichtspiel in Palmas Kathedrale

 

Zweimal im Jahr, am 02.02. und am 11.11., kann man in Palmas Kathedrale ein faszinierendes Lichtspiel erleben. Gegen 8.30 h (Öffnung der Kathedrale gegen 8.00 h) projiziert die aufgehende Sonne eine zweite Rosette unterhalb der Rosette des Eingangsportals und bringt die 1.236 bunten Glasteile mit geometrischen Mustern und floralen Ornamenten zu einem einzigartigen Farbenspiel. Daher der Name „Licht-Acht“. Die Rosette an der Ostfront der Kathedrale ist mit einem Durchmesser von fast 12 m die größte der Welt.

 

Tipp I: „All in Move“ - Die Künstlerin Heike Altmann – www.heikealtmann.com

 

Die Kulturschaffenden haben besonders unter Corona zu leiden. Öffentliche Veranstaltungen wie Konzerte und Vernissagen mussten abgesagt werden. Politiker verkünden zwar vollmundig, die Bedeutung der Kultur für die Gesellschaft. An wirklicher Hilfe mangelt es überall.

 

Auch die Künstler der Galeria de Arte Minkner leiden darunter, denn seit März 2020 mussten alle Vernissagen abgesagt werden. So auch die Ausstellung „All in Move“ der renommierten Künstlerin Heike Altmann aus dem Ruhrgebiet. Deshalb möchten wir die Künstlerin hier vorstellen und sie zu einem Besuch auf deren Website www.heikealtmann.com einladen.

 

 

Nach ihrem Umzug von Erfurt nach Düsseldorf 1991 betätigte sich Heike Altmann zunächst 20 Jahre als Unternehmerin und Künstlerin, um sich dann ab 2011 überwiegend der Kunst zu widmen. Seit 2017 ist sie Art Director und Kurator der Kreuzeskirche in Essen. Parallel studierte sie 2016 – 2018 Bildhauerei und Skulptur in New York in der Art Students League und ist seit 2019 Mitglied der ASL in New York. Anfang 2017 hat sie in Essen ihr eigenes Atelier eröffnet. Frühzeitig begann sie, über die farbige Gestaltung von Bildern bis hin zur strukturellen Gestaltung ihrer Exponate die 3D-Form in den Focus zu stellen. Ihre Skulpturen verbinden Emotion mit Bewegung und ihre kreative Kombination zwischen den Materialien. Bedeutendste Ausstellungen waren zwei in New York und zwei in der Kreuzeskirche in Essen. Die für Mallorca in der Galeria de Arte Minkner geplante Ausstellung sollte „All in Move“ titeln. Einige der Arbeiten, die auf Mallorca gezeigt werden sollten, finden Sie auf der Website www.heikealtmann.com sowie den Kontakt zum Atelier der Künstlerin in Essen.

 

Tipp II: Grippeschutzimpfung auf Mallorca – z.B. im Deutschen Facharztzentrum Paguera und Santa Ponsa, www.dfz.es

 

Die Grippeschutzimpfung ist sinnvoll, da sie uns einen Basissatz an Antikörpern gegen aktuelle Grippeviren bietet. Sie ist kein 100%igen Schutz, da sich die Viren auch verändern können, aber sie verringert die Häufigkeit oder die Schwere einer Infektion. Sie wird jedes Jahr aktualisiert und sollte ab Oktober vor der neuen Grippesaison verabreicht werden. Optimaler Impfzeitpunkt ist Oktober/November. Unbedingt zu impfen sind Personen ab 60 Jahre oder jünger, aber mit Vorerkrankungen, Mitarbeiter im Gesundheitswesen/Pflegeeinrichtungen sowie Kontaktpersonen zu Menschen mit Vorerkrankungen. Letztendlich wird vor jeder Impfung ein ärztliches Impfgespräch über Sinn, Nutzen und Risiken durchgeführt. Gerade in dieser Corona-Epidemie-Zeit ist Gesundheitsprävention wichtig. Auf Mallorca können Sie die Grippeschutzimpfung z.B. im Deutschen Facharztzentrum (DFZ) in Paguera und Santa Ponsa – www.dfz.es – durchführen lassen.

5. IMPRESSUM

 

Der „Newsletter von Minkner & Partner S.L.“ erscheint 14-tägig. Sie erhalten die E-Mail als Kunde von Minkner & Partner PROFI KONZEPT S.L. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist Dipl. Jur., Ass. jur. Lutz Minkner, c/o Minkner & Partner S.L., Avda. Rey Jaime I, 109, ES 07180 Santa Ponsa, Tel. +34 971 695 255, info@minkner.comwww.minkner.com

 

 

 

 

 

 

 OFICINA CENTRAL SANTA PONSA     Avenida Rey Jaime I, 109     Tel. +34 971 695 255     Fax: +34 971 695 695

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