Minkner & Partner

1.  Neues von Minkner & Partner

 

Mallorcas Immobilienpreise stabilisieren sich auf hohem Niveau

 

Mit Kopfschütteln lesen die Experten von Minkner & Partner gelegentlich in den deutschen Medien, „die Immobilienpreise auf Mallorca brächen ein“. Was aus der Ferne am grünen Tisch ohne Sach- und Marktkenntnis geschrieben wird, wird durch die offizielle Statistik des amtlichen Spanischen Statistikinstituts (INE) widerlegt. Danach liegt der Durchschnittspreis für Wohnraum auf den Balearen um nur etwa 5 % unter dem des Jahres 2007, als die Immobilienpreise auf Mallorca den Höchststand erreicht hatten. Mallorca hat damit einen Höchststand in ganz Spanien, wo die heutigen Kaufpreise im Schnitt 16 % unter denen von 2007 liegen. Nachdem der Markt seit 2008 vor sich hindümpelte, stiegen ab 2014 die Preise wieder. Die Gründe: Der Immobilienbestand – insbesondere der Leerstand – wurde schnell abgebaut, die Nachfrage nach neuen und gebrauchten Wohnungen stieg und damit auch die Preise. Im Jahre 2019 stiegen auf den Balearen die Preise für Gebrauchtimmobilien um 6 %, die für Neubau-Immobilien um 8,5 %. Für 2020 erwarten die Experten eine Stabilisierung auf hohem Niveau.

 

Neuer Maklerverband der Balearen ABINI gegründet; Minkner & Partner ist dabei

 

Die Landesregierung der Balearen arbeitet an einem Gesetzesentwurf, der die Standards für das Maklerwesen der Balearen festlegen soll. Das Gesetz soll vorrangig dem Verbraucherschutz dienen, denn es betreiben doch mehr als 2.000 „Makler“ auf den Inseln ihren Beruf, ohne jede Kontrolle und Sicherheit für den Verbraucher. Voraussetzung für die Ausübung des Maklerberufs auf den Balearen sollen die Registrierung als zugelassener Immobilienmakler in einem öffentlichen Register, Mindeststandards für die Ausbildung, eine Büroadresse, ein Solvenznachweis und entsprechende Versicherungen und Garantien sein. In den Diskussionen zum Gesetzesentwurf wollen auch die international agierenden Makler gehört und eingeschaltet werden, denn sie erwirtschaften etwa 30 % des Gesamtumsatzes.

 

Im Dezember 2019 haben 14 international agierende Immobilien-Unternehmen einen neuen Verband gegründet, der den Namen ABINI (Associacion Balear Inmobiliaria Nacional e Internacional) trägt. Zu den Gründungsmitgliedern gehören z.B. Engel & Völkers, Minkner & Partner, Porta Mallorquina für den überwiegend deutschsprachigen Markt und First Mallorca sowie Sotheby für den englisch-sprachigen Markt. Der zuständige Balearen-Minister für Verkehr und Wohnung, Marc Pons, hat die Verbandsgründung ausdrücklich begrüßt. Erste Gesprächstermine sind vereinbart.

2. Mallorca-Bauen, Investitionen, Verkehr; Wirtschaft; Recht, Steuern & Finanzen 

 

(1) Bauen, Investitionen, Verkehr

 

Calvia: Optimierung der Infrastruktur, Investition: 6 Millionen Euro

 

Calvia will in diesem Jahr 6 Millionen Euro in die Verbesserung der Infrastruktur stecken. Hauptthemen sind der Ausbau des Verbindungsweges von El Toro/Port Adriano nach Santa Ponsa und die Verbesserung des Promenadenbereichs von Magaluf. Weitere Ziele im diesjährigen Budget sind die Modernisierung und Ausstattung der Öffentlichen Verwaltung mit moderneren Computern und verstärkte Hilfen für junge Familien bei der Wohnungssuche in der Gemeinde.

 

Palma: Neuer Sportkomplex entsteht auf S`Aigo Dolca – Gelände in El Tereno

 

In Palmas Viertel El Tereno wird auf dem Gelände des stillgelegten, alten Hallenbades S`Aigo  Dolca ein moderner Sportkomplex entstehen. In sechs Etagen sollen 6.504 m² Nutzfläche entstehen. Geplant sind ein 25 m langes Schwimmbecken, ein Saunabereich, ein Fitnessstudio, eine Cafeteria und eine Parkfläche für 117 Fahrzeuge. Die Energie wird mittels einer Solaranlage und einer Wärmepumpenheizung erzeugt. Die Investition beträgt 8,6 Millionen Euro, wovon die Hälfte aus Fördermitteln der EU kommt. Die Bauarbeiten werden noch in diesem Jahr beginnen und sollen zwei Jahre dauern.

 

 

Hotels / Gastronomie I: 1.000 Betten-Hotel bei Alcudia wird wohl nicht gebaut, Schuld sind die alten Römer

 

Ein bei Alcudia geplantes 1.000-Betten-Hotel in der Nähe des Feuchtgebietes Maristany steht auf der Kippe, nachdem das von der Gemeinde unterstützte Projekt von der Balearen-Regierung nicht genehmigt wird. Schuld sind die alten Römer, denn unter dem Baugelände soll einst der antike römische Hafen „Pollentia“ gelegen haben, was Archäologen 2018 entdeckt haben. Zudem soll das Gelände „Überschwemmungsgebiet“ sein.

 

Hotels / Gastronomie II: Investoren wollen Hotel Formentor in Wellness-Oase verwandeln

 

Ausländische Investoren wollen das Hotel Formentor auf der Halbinsel Formentor im Norden der Insel für über 100 Millionen Euro kaufen und dort eine Wellness-Oase sowie ein Thalasso-Therapiezentrum eröffnen. Derzeit gehört das Hotel der Barcelo-Gruppe, die es 2006 für 70 Millionen Euro von der Familie Buades und der Stiftung Costa y Llobera erworben hatte. Das Hotel, das in den Wintermonaten geschlossen hat, liegt auf einem 1.200 Hektar großen Grundstück direkt am Meer und hat 127 Zimmer.

 

Hotels / Gastronomie III: Puro-Gruppe engagiert sich weiter stark auf Mallorca

 

Die Puro-Gruppe des schwedischen Unternehmers Mats Walström, die auf Mallorca Hotels und Beach-Clubs betreibt, hat auch für die kommenden Jahre weitere Engagements auf Mallorca vor: Anfang 2021 soll in Palma das 5-Sterne-Hotel „Can Coll“ mit 16 Zimmern als Nebengebäude des bereits vorhandenen Puro-Hotels eröffnen. Puro ist 2004 auf Mallorca mit einem Beach-Club gestartet; 2006 wurde ein weiterer Club in Marbella geöffnet, 2010 das Purobeach in Villamaura in Portugal, 2015 ein Dachterrassen-Beach-Club auf dem Dach des Hilton Diagonal Mar in Barcelona, 2017 der Puro-Beach-Club in Illetas/Mallorca und 2019 der Puro-Beach-Club in Denia auf dem spanischen Festland. Weitere Clubs in Marokko, Ägypten und auf Kreta sind in Planung.

(2) Wirtschaft

 

Geschäftsklimaindex für 2019: 600 befragte Unternehmen sehen Entwicklung positiv

 

Alljährlich im November ermittelt das spanische Ministerium für Industrie, Handel und Tourismus (Ministerio de Industria, Comercio y Turismo) den Geschäftsklimaindex für das laufende Jahr. Dazu werden 600 ausländische Unternehmen, die sich wirtschaftlich in Spanien engagieren, befragt. Für das Jahr 2019 sehen die Unternehmen die Entwicklung sehr positiv; 90 % sehen auch für die Zukunft die Entwicklung so, dass sie ihre Investitionstätigkeit auf dem aktuellen Niveau beibehalten oder gar ausbauen wollen. Spanien biete einen Markt mit 47 Millionen Verbrauchern und ermögliche auch den Zugang zum lateinamerikanischen Markt mit mehr als 500 Millionen Verbrauchern. Spanien biete eine exzellente Infrastruktur, gut ausgebildete Mitarbeiter und ein wirtschaftlich stabiles Umfeld. Mit ca. 2 % p.a. habe Spanien ein überdurchschnittliches Wachstum – über dem Niveau von Deutschland, Frankreich und Italien. Gerügt wird allerdings die Schwerfälligkeit von Teilen der spanischen Verwaltung, was Geschäftsprozesse negativ beeinflusse. Risiken werden vornehmlich in externen und internationalen Einflüssen gesehen, wie z.B. den Auswirkungen des Brexit und den Handelsstreitigkeiten zwischen USA, China und der EU.

 

Energiewirtschaft I: Kohlekraftwerk Es Murterar verringert Produktion, Abschaltung für 2027 geplant

 

Mallorcas Kohlekraftwerk hat seine Produktion deutlich reduziert, indem zum Jahresende zwei von vier Teilen abgeschaltet wurden. Bis August 2021 soll die Leistung der verbleibenden zwei Teile deutlich reduziert werden. Die komplette Abschaltung des Kohlekraftwerkes ist für 2027 geplant. Ersatzenergien sollen dann die bereits bestehenden Erdgas-Kraftwerke Son Reus und Cas Tresorer sowie Sonnenenergie-Anlagen liefern.

 

Energiewirtschaft II: Bis 2022 sollen 260 Millionen Euro in  Photovoltaik investiert werden

 

Gern schmückt sich die linke Balearen-Regierung mit fremden Federn: So verkündete sie zum Jahresende, dass bis 2022 mehr als 260 Millionen Euro in Photovoltaik-Anlagen investiert werden sollen, um damit 326.333 Megawatt aus Solarenergie zu erzeugen. Verschwiegen wird allerdings, dass es sich hierbei überwiegend um Investitionen Privater handelt. 55 Projekte, für die unter bestimmten Voraussetzungen auch staatliche Hilfen gewährt werden, stehen auf der Agenda. Die Hilfen stammen aus Mitteln der EU mit insgesamt 40 Millionen Euro, was 15 % der Gesamtinvestition entspricht. Bis 2022 soll der Anteil der Solarenergie am gesamten Verbrauch von derzeit 3 % auf 10 % steigen, bis 2035 auf 35 %. Schließlich sollen 2050 nur noch erneuerbare Energien genutzt werden.

 

Energiewirtschaft III: Nur wenige Gemeinden fördern bislang Investitionen in Solarenergie

 

Die Gemeinden sprechen sich zwar unisono für nachhaltige Energiegewinnung aus. Jedoch fördern nur wenige Gemeinden bislang Investitionen in Solarenergie. Lobenswerte Ausnahmen sind die Gemeinden Alcudia, Andratxt, Arta, Capdepera, Palma, Inca und Sant Llorenc, die ihren Bürgern Unterstützung bei der Installation von Sonnenkollektoren auf Dächern und Terrassen bieten. In diesen Gemeinden wird die Grundsteuer IBI in den ersten drei Jahren nach der Investition um 50 % reduziert. Weitere Auflagen gibt es zum Beispiel in Andratx. Dort muss eine Anlage pro 100 m² mindestens 5 Kilowatt liefern, damit man in den Genuss der Vergünstigung kommt.

 

Einzelhandel: Jedes Jahr verschwinden etwa 250 Einzelhandelsgeschäfte

 

Die Schließungen von kleinen und mittelgroßen Einzelhandelsgeschäften haben sich in den vergangenen 11 Jahren dramatisch entwickelt: Seit dem 1. Januar 2008 haben 2.700 Einzelhandelsgeschäfte endgültig geschlossen. Gab es 2008 noch 13.091 Einzelhandelsgeschäfte, sind es heute nur noch 10.354. Das teilten die Einzelhandelsverbände Afedeco und Pimeco mit. Gründe seien die Konkurrenz großer Ketten und Shopping-Center sowie die Konkurrenz des Internet-Shoppings.

 

Tourismus I: Fluggastzahlen November 2019 Minus 1,2 % – im Jahresschnitt Zuwachs von  2,3 %

 

AENA hat die Zahlen des Fluggastaufkommens auf Palmas Flughafen Son Sant Joan für den Monat November 2019 veröffentlich: Im November 2019 wurden 1.002.869 Passagiere abgefertigt und damit ein leichtes Minus von 1,2 % im Vergleich zum November 2018. Bei den innerspanischen Flügen gab es allerdings einen Zuwachs von 4,5 %. Touristen aus Deutschland verzeichneten ein Minus von 7,4 %, was auf die Pleite des britischen Flugveranstalters Thomas Cook zurückgeführt wird. Für die ersten 11 Monate des Jahres 2019 ergibt sich mit 28,7 Millionen abgefertigten Passagieren ein Plus von 2,3 % im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Auch bei den Passagieren aus Deutschland gab es insgesamt ein Plus von 1,6 %.

 

Tourismus II: Trotz Ostern Anfang April, öffnen viele Hotels erst im Mai

 

Die meisten Hotels der Balearen werden in diesem Jahr erst im Mai öffnen, obwohl Ostern 2020 schon Anfang April liegt. Die Hoteliersvereinigungen ACH und FEHM verkünden, dass die Nachfrage für Anfang April deutlich gesunken sei. Es mache wirtschaftlich keinen Sinn, für die Osterfeiertage zu öffnen, dann wieder zu schließen und im Mai neu zu öffnen. Im Übrigen hätten sich auch die Fluggesellschaften auf die geringere Nachfrage von Januar bis April eingestellt. So werde in diesem Jahr mit 8 % weniger Passagieren in dem fraglichen Zeitraum gerechnet.

 

Tourismus III: Weniger Kreuzfahrtschiffe, aber mehr Kreuzfahrtpassagiere werden 2020 erwartet

 

Wegen des Kreuzfahrtbooms werden die Kreuzfahrtschiffe immer größer, können mehr Passagiere befördern. So erklärt sich eine Nachricht der Hafenverwaltung Palmas, dass in 2020 zwar weniger Kreuzfahrtschiffe auf Mallorca anlegen, gleichzeitig aber deutlich mehr Passagiere die Insel besuchen würden. 2019 kamen 2.153.295 Besucher mit Kreuzfahrtschiffen auf die Insel. Was die Umweltschützer stört, freut den Einzelhandel der Metropole. Durch die Kreuzfahrtschiffe steige der Einzelhandelsumsatz um 30 %.

 

Tourismus IV: Fluggesellschaft Lauda wächst und wächst – leider auch die Verluste

 

Die Fluggesellschaft Lauda, Nachfolgegesellschaft der nach der Air-Berlin-Insolvent aufgelösten Fluggesellschaft Niki und nun mehrheitlich zu Ryan-Air gehörend, ist auf starkem Wachstumskurs: Der Maschinenpark soll von 23 auf 38 Flugzeuge aufgestockt werden, der Mitarbeiterstamm von 950 auf 1.400. Allerdings vermeldete Lauda für das Betriebsjahr einen Verlust von 80 Millionen Euro. Lauda fliegt von fünf Basen 100 Destinationen an und hat als Ziel für 2020 die Beförderung von 10 Millionen Passagieren.

 

Tourismus V: Stadthotels in Palma klagen über schlechte Buchungslage im Winter

 

Die Hoteliersvereinigung von Palma beklagt eine schlechte Buchungslage für die Wintermonate von Palmas Stadthotels. Etwa 30 % der Stadthotels würden in der Wintersaison erstmals für einen oder zwei Monate schließen. Das wäre vor einigen Jahren, als der Trend der Stadthotels begann, kaum vorstellbar gewesen. Wahrscheinlich wurde der Trend überschätzt und zu viele Boutique- und Stadthotels gebaut. In den letzten sechs Jahren entstanden allein in Palma etwa 30 neue Stadthotels.

(3) Recht, Steuern und Finanzen

 

Ab 01. Januar 2020 wird die Stempelsteuer (AJD) von 1,2 % auf 1,5 % erhöht

 

Im Haushaltsplan für 2020 wurde die Stempelsteuer (AJD – Actos Juridicos Documentados) auf den Balearen von 1,2 % auf 1,5 % vom Wert des zu versteuernden Rechtes oder Gutes berechnet. Sie fällt z.B. bei allen Käufen mit Mehrwertsteuer (also z.B. Kauf von Neubauten) an sowie bei Neubauerklärungen und Immobilien-Aufteilungen oder -Zusammenlegungen. Die Stempelsteuer wird auch bei Hypothekenbestellungen erhoben, ist allerdings aufgrund aktueller Gesetzeslage seit 2018 vom Darlehensgeber zu zahlen. Die Steuererhöhung entfällt beim Kauf der ersten Wohnimmobilie, wenn deren Wert unterhalb von 200.000 € liegt. Die Frist zur Zahlung der Stempelsteuer beträgt 1 Monat nach Unterzeichnung der notariellen Urkunde. Der Nachweis der Steuerzahlung ist Voraussetzung für die Eintragung der Urkunde im Eigentumsregister (Grundbuch).

 

Illegale Bauten I: In Algaida mussten 2019 36 Gebäude abgerissen werden, in 2018 waren es 41

 

Die dem Inselrat nachgeordnete „Agentur zur Verteidigung des Territoriums“ lässt bei ihrer Suche nach illegalen Gebäuden weiter die Abrissbirne kreisen. Besonders hat es der Agentur die Gemeinde Algaida in der Inselmitte angetan. In 2019 verfügte sie den Abriss von 36 Gebäuden oder Gebäudeteilen in der Gemeinde, im Jahr davor waren es sogar 41 illegale Baulichkeiten. Auch in anderen Gemeinden ist die Agentur aktiv, aber nirgendwo so stark wie gerade in Algaida.

 

Illegale Bauten II: „Weihnachtsgeschenk“ - 7 weitere Abrissbescheide zu Weihnachten 2019

 

Eine unerfreuliche Weihnachtsbescherung gab es zu Weihnachten 2019 für sieben Grundstückseigentümer. Die „Agentur zur Verteidigung des Territoriums“ verfügte den Abriss von illegal errichteten Bauten in Arta, Campanet, Llubi, Montuiri, Palma, Santanyi und Son Servera. Die illegalen Bauten hatten noch keinen Bestandsschutz, denn sie waren in den Jahren 2013 (1), 2015 (1) und 2018 – 2019 (5) gebaut worden.

 

Bunyola: Bauvorhaben „Petit Bunyola“ trotz gültiger Baugenehmigung gestoppt

 

M & P – Newsletter hatte schon mehrfach über das Bauvorhaben deutscher Investoren in Bunyola im Umfeld des alten Herrschaftsgutes Can Mas berichtet. Dort soll unter dem Arbeitstitel „Petit Bunyola“ eine Apartmentresidenz mit 36 Apartments und Gemeinschaftseinrichtungen entstehen. Hiergegen richteten sich Proteste von Umweltgruppen. Der linke Bürgermeister Andreu Bujosa hatte in den letzten Wochen erklärt, nichts gegen die Ausführung des Projektes unternehmen zu können, da die Genehmigungen aufgrund des geltenden Baurechts erteilt wurden und nicht zu beanstanden seien. Kurz vor Weihnachten 2019 knickte der Bürgermeister offenbar unter dem Druck seiner linken Genossen ein, stoppte die Bauarbeiten und erklärte, man wolle die Baulizenz wieder zurückziehen. Vorsorglich sei der Inselrat zu einer Überprüfung aufgefordert worden. Ein höchst bedenklicher Vorgang, der geeignet ist, Investoren abzuschrecken. Was hat Vorrang? Geltendes Baurecht oder populistische Meinungsmache? Die Schadenersatzansprüche der Investoren wird der linke Bürgermeister leider nicht aus eigener Tasche befriedigen müssen.

3. Galería de Arte Minkner

 

01.01.2020 – 27.02.2020 „Mit den Augen der Kinder – Die Welt des Diego Arango Arango“

 

 

Der kolumbianische Künstler Diego Arango Arango (DAA) lebt seit 1988 auf Mallorca. Studiert hat er in Bogota (Kolumbien) und Madrid (Spanien). In der Kunstszene wird er den „sophisticated naives“ zugerechnet, denn er malt in einem Stil, der Traumbilder und Symbolik mit „den Augen der Kinder“ darstellt. Er ist getrieben, Träume und Mythen auf die Leinwand zu bannen. Seine Kunst ist geprägt von der präkolumbianischen Hochkultur. DAA malt immer im Freien mit selbst kreierten Farben. Es entstehen rätselhafte, verschlüsselte Traumbilder von fast hypnotischer Kraft, die den Betrachter direkt berühren. Die aktuelle Ausstellung zeigt von dem Künstler geschaffene Bilder und Keramiken.

 

Galeria de Arte Minkner - Avda. Rey Jaime I, 109 - 07180 Santa Ponsa, Tel. +34 971 695 255

Ausstellungsdauer: 01.01.2020 – 27.02.2020, Geöffnet: Mo – Fr. 10.00h – 18.30h

 

4. VERANSTALTUNGEN und TIPPS

18. Januar 2020, Norbert Fimpel & Daniel Roth auf der Kulturfinca Son Baulo, Lloret de Vistalegre

 

Am 18.01.2020 gastieren Norbert Fimpel aus Argentinien (Saxophon) und Daniel Roth aus den USA (Piano) wieder auf der Kulturfinca Son Baulo in Lloret de Vistalegre. Fimpel war mit der Musik-Elite auf Welt-Tournee. Allein mit Joe Cocker hatte er mehr als 500 Konzerte in über 30 Ländern. Daniel Roth ist ein exzellenter, grooviger und kreativer Pianist von hohem Niveau. Die beiden spielen Pop, Rock und Soul. 18.01.2020, Nobert Fimpel & Daniel Roth auf der Kulturfinca Son Baulo, 17.30 h Kaffee & Kuchen 5 €, oder 4-Gänge-Menue 24 €, Konzert 19.30 h, 18 €. Reservierungen +34 971 524 206, www.son-baulo.com

 

Bis 26. Januar 2020, Schlittschuhlaufen in Palma, Placa Espanya

 

Schlittschuhlaufen auf Mallorca? Ja. Das ist möglich. Noch bis zum 26.01.2020 gibt es eine echte Eisbahn auf Mallorca, und zwar in Palma auf der Placa Espanya. Handschuhe sind aus Sicherheitsgründen Pflicht. Sie können nebst Schlittschuhen kostenlos ausgeliehen werden. Noch bis 26.01.2020, Schlittschuhlaufen auf der Placa Espanya, Palma, täglich 10.00 h bis 22.00 h, 5 €/25 min. (inkl. Schlittschuhen)

 

28. Januar 2020, „Tuesday Groove Session“, neues Zuhause in der Tennis Academy Mallorca, Paguera

 

Die Live-Music-Sessions dienstags im Golf Hotel Santa Ponsa waren eine Legende. Überraschend kam das Ende im Dezember 2019 wegen Renovierungsarbeiten im Hotel. Schnell wurde ein Ersatz gefunden: Die Tennis Academy Mallorca in Paguera. Dort sollen zukünftig die „Tuesday Groove Sessions“ stattfinden, zunächst alle 2 Wochen, später wohl wieder wöchentlich. 28.01.2020, 20.00 h, „Tuesday Groove Session“ in der Tennis Academy Mallorca – Paguera.

5. IMPRESSUM

 

Der „Newsletter von Minkner & Partner S.L.“ erscheint 14-tägig. Sie erhalten die E-Mail als Kunde von Minkner & Partner PROFI KONZEPT S.L. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist Dipl. Jur., Ass. jur. Lutz Minkner, c/o Minkner & Partner S.L., Avda. Rey Jaime I, 109, ES 07180 Santa Ponsa, Tel. +34 971 695 255, info@minkner.com, www.minkner.com.

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